Aufstiegsträume sind geplatzt

Nach verheißungsvollem Beginn fand die Volleyballsaison für die Mädels von TG-VfL Landshut ein ernüchterndes Ende. Mit zwei vermeidbaren Niederlagen kurz vor Toresschluss verspielte man auf der Zielgerade noch die Meisterschaft in der Bezirksliga.
Über die Relegationsrunde, so hoffte man im TG-VfL-Lager, könnte man vielleicht doch noch den Sprung in die Landesliga schaffen. Doch in der entscheidenden Partie fanden die Mädels von Trainer Alexander Kunath am vergangenen Samstag nie zu ihrem Spiel und unterlagen beim oberbayerischen Rivalen TSV Unterhaching II glatt mit 0:3 (19:25, 24:26, 18:25). Besonders frustrierend: In Normalform hätten die Landshuterinnen wohl gute Chancen gehabt, die Begegnung für sich zu entscheiden. „Wir lagen in den ersten beiden Sätzen deutlich vorne, haben aber das Spiel immer wieder aus der Hand gegeben“, sagte Coach Kunath. Knackpunkt war dabei sicherlich der zweite Durchgang, als die TG-VfL bei einer 24:21-Führung drei Satzbälle ungenutzt ließ und somit 0:2 in Rückstand geriet. Im letzten Abschnitt hielt man bis zum 13:13 noch mal dagegen, doch dann zog Unterhaching davon und machte den Sack zu. Nach dem letzten Ballwechsel herrschte Riesenjubel auf der einen, bittere Enttäuschung auf der anderen Seite: „Damit haben wir uns die Krönung einer ansonsten guten Saison leider selber vermasselt“, sagte Kunath. Nun gilt es, im kommenden Jahr einen neuen Anlauf in Richtung Landesligaaufstieg zu unternehmen.
-bb-

Mit Spannung in die Relegation

Der letzte Spieltag für die TG-VfL Landshut am Samstag war an Spannung kaum zu überbieten. Bereits zu Beginn stand fest, dass ein direkter Aufstieg nur durch die Schützenhilfe beider Aufstiegskonkurrenten FC Fürstenzell und TSV Waldkirchen möglich wäre. Mit zwei 3-Punkte-Siegen könnten sich die Landshuterinnen aus eigener Kraft Rang zwei und somit die Relegation sichern. Fast schon zum guten Ton gehörte es da, dass es die Landshuterinnen bis nach Abpfiff des letzten Spiels spannend machten und sowohl Zuschauer als auch Spielerinnen und Trainer gute Nerven beweisen mussten.

Zu Beginn legten die Landshuterinnen um Trainer Alex Kunath ein erwartetes klares 3:0 gegen Schlusslicht Rote Raben Vilsbibburg III aufs Parkett. Ein erster Schritt in Richtung Landesliga war getan. In der zweiten und entscheidenden Partie gegen den viertplatzierten TSV Schönberg taten sich die TG-VfL-Damen sichtlich schwerer. Nach erfolgreichem ersten Satzgewinn schwanden die Kräfte bei den zum Teil durch Krankheit angeschlagenen Spielerinnen. Nach einem zwischenzeitlichem 1:2-Satzrückstand konnte immerhin der Tiebreak erkämpft werden. Hier fehlte den Schützlingen von Alex Kunath dann aber die Kraftreserven und mehr als ein 2:3 war trotz tollem Kampfgeist nicht drin.

Nun hoffte man auf die Schützenhilfe der anderen zwei Teams, um über den 2. Tabellenplatz in die Landesliga-Relegation zu kommen. Und tatsächlich – auch die Konkurrenz aus Fürstenzell leistete sich einen Schnitzer gegen Straubing und gab somit die dringend benötigte Schützenhilfe für die Landshuterinnen. „In den nächsten vier Wochen heißt es für uns jetzt erstmal, alle Krankheiten auszukurieren und den letzten Feinschliff im Training vorzunehmen.“, so Trainer Alex Kunath am Abend. Zur Relegation Anfang April dürften dann auch alle Urlauberinnen wieder zurück und der Kader – bis auf verletzungs- und schwangerschaftsbedingte Ausfälle – wieder komplett sein.

Austragungsort und Gegner der Relegation sowie genau Satzergebnisse liegen derzeit nicht vor und werden noch bekanntgegeben.  -vl-

Showdown in der Volleyball-Bezirksliga

Knapper geht’s wirklich nicht: Am heutigen Samstag fällt in der Volleyball-Bezirksliga der Damen die Entscheidung über die Vergabe der Plätze eins bis drei. Nur der Meister steigt direkt in die Landesliga auf. Der Zweite darf sich zumindest über die Relegationsspiele noch Hoffnungen machen, während der Tabellendritte sich in den Urlaub verabschieden darf. Vor dem Showdown hat der TSV Waldkirchen knapp die Nase vorne, die TG-VfL Landshut und der FC Fürstenzell liegen nur einen Zähler dahinter in Lauerstellung. Jeder Ausrutscher kann da schon das Aus im Titelrennen bedeuten. Da kommt es für die TG-VfL natürlich alles andere als gelegen, dass ausgerechnet jetzt die Grippewelle im Team voll zugeschlagen hat. „Man muss sehen, wer rechtzeitig wieder fit wird. Ich hoffe, dass wir es schaffen, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen“, sagt Trainer Alexander Kunath.
Obwohl seine Schützlinge heute Heimrecht genießen, werden die beiden Gastmannschaften aus Vilsbiburg und Schönberg ab 14 Uhr die erste Partie in der Halle des VfL Landshut bestreiten. Im Anschluss, ab circa 16 Uhr, trifft die TG-VfL auf die beiden Kontrahenten, die aktuell die Ränge vier und zehn belegen. Auf die anderen Schauplätze will Kunath zunächst nicht schauen: „Wir müssen erst mal unsere Hausaufgaben erledigen, bevor wir uns darum kümmern können, was Waldkirchen und Fürstenzell machen.“ In jedem Fall ist in diesem Fernduell für enorme Spannung gesorgt.

-bb-