TG-VfL-Mädels scheitern erneut in der Relegation

Das ist bitter: Zum zweiten Mal in Folge sind die Volleyballerinnen der TG-VfL Landshut in der Relegation zur Landesliga gescheitert. Auch der Heimvorteil konnte am Samstag nicht genutzt werden. Bereits nach der Partie gegen den MTV Rosenheim, die mit 0:3 (23:25, 22:25, 18:25) verloren ging, waren die Aufstiegsträume so gut wie geplatzt. Gegen den Landesligasiebten TSV Hohenbrunn-Riemerling bewiesen die Landshuter Mädels im Anschluss dennoch tolle Moral und kamen beim 1:3 (17:25, 19:25, 25:23, 14:25) zumindest noch zu einem Satzerfolg. Die Enttäuschung hielt sich im TG-VfL-Lager in Grenzen: „Wir haben erst sehr spät erfahren, dass wir nach dem Verzicht von Bad Griesbach an der Relegation teilnehmen dürfen. Da hatten einige Spielerinnen ihren Urlaub bereits gebucht und konnten diesen nicht mehr verschieben. Dass wir mit unserem Rumpfteam somit nur geringe Chancen haben werden, war uns bewusst“, sagte Spielführerin Katja Lainer.
Nun will man die anstehende Sommerpause zu einem Neuaufbau nutzen, um vielleicht im dritten Anlauf den ersehnten Sprung in die Landesliga Süd-Ost zu schaffen. Die Relegation entschied übrigens der MTV Rosenheim für sich, der sich im entscheidenden Spiel gegen den Favoriten Hohenbrunn-Riemerling etwas überraschend, aber nichtsdestotrotz hochverdient mit 3:0 durchsetzen konnte.

Doch noch eine Aufstiegschance für die TG-VfL-Mädels!

Unverhofft kommt oft: Völlig überraschend hat die SG Bad Griesbach/Fürstenzell als Tabellenzweiter auf die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation in die Landesliga verzichtet. Nun darf die TG-VfL Landshut als Nachrücker ran. Und die Mädels von Trainer Alexander Kunath genießen dabei sogar Heimrecht. Das entscheidende Dreierturnier um den Aufstieg findet am Sonntag, 2. April, um 13 Uhr in der VfL-Halle statt. Weitere Infos folgen in Kürze.

Egal wie: Zwei klare Siege müssen her!

Kurz vor Toresschluss behaupten die Volleyballerinnen der TG-VfL Landshut in der Bezirksliga immer noch den zweiten Rang, der zu Relegationsspielen um den Aufstieg in die Landesliga berechtigt. Doch diese Platzierung hängt am seidenen Faden, denn der Vorsprung vor dem Konkurrenten SG Bad Griesbach/Fürstenzell beträgt lediglich einen einzigen Satz. Und am letzten Spieltag genießt die TG-VfL zwar Heimrecht, hat zugleich aber das deutlich schwerere Restprogramm zu bewältigen. Zunächst geht es gegen den bereits als Meister feststehenden FC-DJK Tiefenbach, der im bisherigen Saisonverlauf nur ein einziges Spiel abgeben musste. Und auch die anschließende Partie gegen den Tabellenvierten FTSV Straubing III dürfte alles andere als ein Selbstläufer für die Truppe von Trainer Alexander Kunath werden. „Es hilft nix, wir müssen beide Spiele klar gewinnen. Sonst wird es wohl nicht reichen“, sagt Kunath und macht deutlich, dass er nicht auf Schützenhilfe anderer Mannschaften hofft.
In die Rubrik Schaulaufen fällt der Saisonabschluss der zweiten Damenmannschaft, die vor heimischem Publikum nur noch auf den TSV Rottenburg trifft, nachdem Deggendorf kurzfristig absagen musste. Beide Teams befinden sich im gesicherten Mittelfeld und haben weder mit Auf- noch mit Abstieg etwas zu tun. Praktisch identisch verhält es sich in der Kreisliga. Hier trifft die TG-VfL III auf den SV Bonbruck II sowie die Wilden Wespen Steinach III.
Sämtliche Partien finden parallel am Samstag ab 14 Uhr in der Dreifachhalle des VfL Landshut an der Veldener Straße statt. Somit hofft man im TG-VfL-Lager auf eine große Kulisse, eine tolle Volleyball-Atmosphäre – und vielleicht ein Happy End für die erste Mannschaft.

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