Volleyballer vor einem weiteren Umbruch

Mit den erreichten Resultaten konnte man im Damen- wie im Herrenbereich bei den Volleyballern der TG-VfL Landshut absolut zufrieden sein. Als Aufsteiger in die Bezirksliga spielten die Männer lange Zeit ganz vorne mit, am Ende sprang der überaus respektable Platz fünf heraus. Die erste Damenmannschaft lieferte sich ebenfalls in der Bezirksliga mit der Konkurrenz einen heißen Kampf und schaffte im zweiten Jahr in Folge den Einzug in die Relegationsrunde um den Aufstieg in die Landesliga. Hier hatte man aber trotz Heimvorteils gegen die Konkurrenz aus Rosenheim und Hohenbrunn-Riemerling nur wenig zu bestellen und unterlag in beiden Partien relativ deutlich.
Und hier fangen nun die Probleme an. Denn nach dem zweiten (knappen) Scheitern binnen zwölf Monaten war der Frust bei vielen Spielerinnen relativ groß, so dass einige Akteurinnen ihr Karriereende erklärten beziehungsweise sich nun anderweitig orientieren wollen. Dass Trainer Alexander Kunath seine Doppelfunktion als Trainer der Damen- wie der Herrenmannschaft aus zeitlichen Gründen aufgeben und sich künftig ganz auf die Männertruppe konzentrieren will, stand zuvor bereits fest. Erschwerend kommt noch hinzu, dass auch mehrere Leistungsträgerinnen der zweiten Mannschaft – vor allem aus Studiengründen – der TG-VfL den Rücken gekehrt haben und somit nicht als Verstärkung für die erste Mannschaft in Frage kommen. Somit wird auf die kürzlich neugewählte Abteilungsleitung um Katja Lainer und Markus Loeken in den kommenden Wochen noch viel Arbeit zukommen, damit man auch im kommenden Jahr eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen kann. Im Raum steht unter anderem eine Kooperation mit dem TV Dingolfing, was die Verpflichtung eines neuen Trainers erleichtern könnte.
Um die Belastung auch für die Trainer zu reduzieren, wird im kommenden Jahr darauf verzichtet, eine dritte Mannschaft (Kreisliga) zu melden. Die zweite Mannschaft in der Bezirksklasse wird künftig von Waldemar Sattler trainiert. Außerdem will man bei der TG-VfL durch eine weibliche U16 und eine U20 gewährleisten, dass möglichst viele Mädchen – ohne den Druck des Gewinnen Müssens – zum Einsatz kommen können. Diese beiden Teams werden von Trainerin Maria Aziz betreut. Dazu wird Bernhard Beez ab Mitte September (also nach den Sommerferien) eine neue Anfängergruppe für Mädchen bis einschließlich zwölf Jahren gründen. Interessierte sowie deren Eltern können sich ab sofort unter Telefon 0151-12721458 informieren beziehungsweise anmelden.
Großen Zulauf erfreut sich aktuell die Herrenmannschaft. Nach dem erfolgreichen Premierenjahr in der Bezirksliga will man sich im niederbayerischen Oberhaus weiter etablieren und auch in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen. Im Optimalfall könnte man dank einiger Verstärkungen vielleicht sogar im Kampf um den Landesligaaufstieg ein Wörtchen mitreden. Mittelfristig ist auch geplant, eine zweite Mannschaft ins Rennen zu schicken. Dies wird jedoch aller Voraussicht nach erst zur Saison 2018/19 ins Auge gefasst.

Neuwahlen

Liebe Mitglieder/innen, Liebe Spieler/innen, liebe Eltern, liebe Fans,

am 24.04.2016 wurde die SG TG-VfL Landshut Volleyball-Jahreshauptversammlung mit Vorstands-Neuwahlen abgehalten.

Hier wurde der neue Vorstand für die nächsten zwei Jahre von allen Delegierten der beiden Hauptvereine  einstimmig gewählt.

  1. Vorstand:      Katja-Adriana Lainer
  2. Vorstand:      Markus Löken

Kassier:                Nicole Lammers

Schriftführer:   Marta Gorniak

Wir wünschen dem neuen Vorstand erfolgreiches Gelingen und gute Unterstützung durch seine Mitglieder.

Hiermit bedanken wir uns auch ganz herzlich bei dem scheidenen Vorstand Herrn Robert Buchner für seinen ehrenamtlichen Einsatz, welcher uns aber im VfL als aktives Mitglied erhalten bleibt.

DANKE !!!

 

 

 

 

 

TG-VfL-Mädels scheitern erneut in der Relegation

Das ist bitter: Zum zweiten Mal in Folge sind die Volleyballerinnen der TG-VfL Landshut in der Relegation zur Landesliga gescheitert. Auch der Heimvorteil konnte am Samstag nicht genutzt werden. Bereits nach der Partie gegen den MTV Rosenheim, die mit 0:3 (23:25, 22:25, 18:25) verloren ging, waren die Aufstiegsträume so gut wie geplatzt. Gegen den Landesligasiebten TSV Hohenbrunn-Riemerling bewiesen die Landshuter Mädels im Anschluss dennoch tolle Moral und kamen beim 1:3 (17:25, 19:25, 25:23, 14:25) zumindest noch zu einem Satzerfolg. Die Enttäuschung hielt sich im TG-VfL-Lager in Grenzen: „Wir haben erst sehr spät erfahren, dass wir nach dem Verzicht von Bad Griesbach an der Relegation teilnehmen dürfen. Da hatten einige Spielerinnen ihren Urlaub bereits gebucht und konnten diesen nicht mehr verschieben. Dass wir mit unserem Rumpfteam somit nur geringe Chancen haben werden, war uns bewusst“, sagte Spielführerin Katja Lainer.
Nun will man die anstehende Sommerpause zu einem Neuaufbau nutzen, um vielleicht im dritten Anlauf den ersehnten Sprung in die Landesliga Süd-Ost zu schaffen. Die Relegation entschied übrigens der MTV Rosenheim für sich, der sich im entscheidenden Spiel gegen den Favoriten Hohenbrunn-Riemerling etwas überraschend, aber nichtsdestotrotz hochverdient mit 3:0 durchsetzen konnte.